
In vierjähriger Entwicklungsarbeit haben Experten aus der Krankenhauspraxis unter der Leitung von Vertretern der Spitzenverbände, der Krankenkassen, der Bundesärztekammer , der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Deutschen Pflegerates ein Verfahren zur Bewertung des Qualitätsmanagements in Krankenhäusern entwickelt, welches im April 2002 in den Routinebetrieb überging.
Hierbei begleitete Herr Dr. jur. Mag. pharm. Erwig Pinter in den Jahren 2001-2002 zwei KTQ-Pilotkrankenhäuser in Hameln und Stuttgart. Die QZ verfügt aus diesem Grund bereits über eine langjährige Erfahrung mit dem KTQ-Verfahren.
Ziel einer KTQ-Zertifizierung ist die Nachweisführung über die stetige Verbesserung und Optimierung von Prozessen und Ergebnissen innerhalb der Patientenversorgung. Grundlage für das Zertifizierungsverfahren ist der KTQ-Katalog in seiner aktuellen Version, derzeit Version 5.0.
Diese Hauptkategorien untergliedern sich in 20 Subkategorien. Die 20 Subkategorien wiederum in insgesamt 72 Kriterien.
Alle Kriterien bilden den kompletten PDCA-Zyklus ab (Plan-Do-Check-Act). 25 Kriterien erhalten eine besondere Gewichtung.
Für die Visitorenteams werden Visitoren ausgewählt, zu denen speziell für das KTQ-Verfahren geschulte Experten aus dem ärztlichen, pflegerischen und ökonomischen Bereich gehören. Diese interdisziplinäre Zusammensetzung garantiert den kollegialen Dialog und somit den Informationsaustausch auf höchsten fachlichem Niveau.